Mit Scanner´s Hilfe

Hast Du einen Scanner zu Deiner Verfügung? Dann kannst Du Dich glücklich schätzen! Weißt Du schon, was Du alles damit machen kannst? Es ist fantastisch!

1. Du hast nie mehr Streß, wenn Dein Kind eine Vorlage zum Ausmalen haben möchte. Wenn Du ein neues Malbuch kaufst, scanne einfach die schönsten Seiten ein, dann kannst Du sie später immer mal wieder ausdrucken (in größeren Abständen). Auch kleine Zeichnungen können dann beliebig vergrößert werden und als Vorlage herhalten.

2. Malvorlagen oder konkrete Vorlagen zu Window-Color, Tonkarton- oder Moosgummiwerkstücken habe ich in meiner Bastelecke bewußt vermieden, weil ich nicht mit irgendwelchen Urheberrechten in Konflikt kommen will. Ich will Euch aber gerne meinen Tip verraten, wie ich mir selbst solche Vorlagen erstelle und mir diese superteuren Vorlagenbücher spare:

Kleine Zeichnungen oder Fotos, die Du siehst (in Zeitschriften, Büchern, aus Postkarten, aus Malbüchern oder wo auch immer) werden eingescannt, auf die richtige Größe gebracht und wieder ausgedruckt. Das sind die Vorlagen, die Du dann mit Transparentpapier und weichem Bleistift oder auch mit Kohlepapier und Durchpausen auf die entsprechenden Karton- oder Moosgummistücke übertragen kannst. Wenn Du eine Schablone basteln willst, mußt Du das Motiv so oft ausdrucken (meist 3-4 Mal), daß Du jede Teil-Form einmal komplett hast. Die kannst Du dann mit Prittstift auf Karton kleben und ausschneiden. Ich habe auf diese Weise schon Fensterbilder von einem halben Meter Größe gemacht, deren Original-Vorlage auf eine Postkarte paßten.


Spezieller Tip: Mit Excel kann man solche Motive über mehrere DinA4-Seiten ausdrucken. Man muß nur die Grafik einfügen und mit der Maus so groß ziehen, wie man sie haben will. In 50 oder 25%-Ansicht kann man die Paßgenauigkeit prima überblicken. Dann die Vorschau überprüfen und ausdrucken. Auf diese Weise bekam meine Kleinste zum Geburtstag ihre heißgeliebten Teletubbies als Fensterbilder: sie guckten zum Fenster herein und gratulierten. Zu Weihnachten war´s dann ein überdimensionaler Winnie Puuh mit Pudelmütze (der war auf einer Postkarte!).

Natürlich geht´s auch umgekehrt: Motive aus Malbüchern, die man - z.B. für Window-Color - kleiner haben möchte, werden eingescannt, “down gesized”, wie es so schön neudeutsch heißt und wieder ausgedruckt. Preiswerter und vielseitiger geht es kaum!

3. Natürlich kann man auf diese Weise auch Malvorlagen für T-Shirts oder andere Stoffe erstellen (siehe auch “T-Shirt für Papi” bei “Specials”). Die Vorlage sollte dann aber wirklich schwarz-weiß sein und nur Konturen aufweisen, damit man sie besser durch den Stoff hindurch sehen kann. Malbücher eignen sich ganz hervorragend zum Erstellen solcher Vorlagen, weil sie meist einfach gehaltene, nur aus Konturen bestehende Bilder enthalten. Malbücher gibt es auch relativ preiswert von den “Helden” der Kinder: Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Walt Disney usw. Einfach einscannen, in gewünschter Größe ausdrucken (bei Kinder-T-Shirts reicht da meist DinA4, ansonsten siehe “2.”), in das T-Shirt hineinlegen, genau plazieren und die Konturen mit einem T-Shirt-Marker übertragen. Dann mit Stoffmalfarbe ausmalen.

Die Wirkung ist unvergleichlich: man kann das Lieblingstier, die Lieblingsfigur, den Namen des Kindes, oder alles zusammen auf das T-Shirt malen und es damit zu einem echten Unikat machen. Eignet sich natürlich auch hervorragend zum Verschenken: das ist der Renner auf dem Kindergeburtstag und kostet nur 5-10 DM und ein bißchen Zeit.

4. Auch eine tolle Geschenkidee, und gar nicht so teuer: selbstbemalte Bettwäsche! Meine beiden Mäuse schlafen z.B. in Winnie-Puuh-Bettwäsche. Ich wollte es damals gern besonders preiswert haben und habe deshalb die Bettwäsche selbstgenäht - auch weil meine Große auf “Kombi-Wäsche” steht, d.h. großes Kopfkissen, aber Decke im Kinderformat, so etwas kriegt man nirgendwo zu kaufen! Aber in weniger “problematischen” Fällen kann man auch ganz einfache weiße Bettwäsche sicher preiswert kaufen. Auch hier bei der Bettwäsche habe ich einzelne Motive mit Hilfe von Excel vergößert ausgedruckt, unter dem Stoff plaziert und zuerst die Konturen, dann die Flächen ausgemalt.

5. Natürlich sind auch alle Fotos der Bastelecke eingescannt, flachere Werkstücke habe ich oft sogar direkt auf den Scanner gelegt (wenn sie nicht zu groß waren), ohne das Zwischenfoto.

Dez. 1999

bastelecke/tips/scanner.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:55 (Externe Bearbeitung)
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