Halloween-Kürbis

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Das wollten wir doch immer schon einmal ausprobieren: einen echten, gruseligen Halloween-Kürbis selbst zu machen. Und es ist viel einfacher, als wir uns das vorgestellt hatten!

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Zunächst einmal haben wir uns einen schönen, dicken, orangen Kürbis besorgt, einen eßbaren, den man zur Not auch in die Suppe tun könnt. Aber dazu war er uns ja viel zu schade! ;o) Hierbei gilt tatsächlich: je größer, desto besser - denn er soll ja nachher auch nach etwas aussehen, oder? Dann haben wir noch ein Teelicht, eine Schüssel, ein Kartoffelmesser und ein paar möglichst scharfkantige Löffel bereitgelegt.

Zunächst hat Kerstin (7) sich überlegt, wie das Gesicht aussehen soll und hat viele Skizzen auf Papier gemacht, ehe wir alle begeistert riefen: „Jaaa! Das ist es!“

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Dann habe ich (ja, das mußte leider die Mami machen, weil das Messer sehr scharf war) erst einmal oben einen Deckel abgeschnitten. Wir hatten uns für eine Sternenform entschieden, weil das so schön aussieht. Wenn Ihr rundherum - immer leicht schräg nach innen - geschnitten habt, ist der Deckel noch lange nicht lose! Ihr müßt ihn am Strunk etwas anheben und versuchen, ihn untendrunter mit dem Messer zu lösen.

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Ist der Deckel erstmal ab, können die Kinder loslegen: jeder kriegt einen Löffel in die Hand, dann wird der Kürbis ausgelöffelt - nee, nicht essen! Roh schmeckt der echt nicht so toll! Ihr müßt einfach nur die zahlreichen, zähen Fäden und die Kerne rausholen und in die Schüssel oder auch direkt in den Mülleimer schmeißen.

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Ist der Kürbis innen hohl, könnt Ihr Euch überlegen, ihn noch etwas dünnwandiger zu machen. Dazu braucht Ihr allerdings ziemlich scharfkantige Löffel! Der Vorteil dabei ist, daß die Wand des Kürbisses dann durchscheinender wird - der leuchtet dann besser - und daß Ihr noch einen leckeren Eintopf serviert kriegt, denn das Fleisch, was Ihr dann rausholt, kann man sehr wohl essen, wenn es gekocht ist. Der Nachteil dabei ist, daß es wirklich anstrengend wird! Wir hatten da eigentlich weder Lust noch Löffel zu und haben ihn so gelassen wie er war.

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So, jetzt durfte Kerstin das Gesicht aufmalen. Sie hat dazu einen schwarzen Filzstift genommen, den man zur Not auch wieder wegwischen konnte, falls mal ein Strich danebenging.

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Das Ausschnitzen mußte dann mal wieder die Mami machen - wegen dem scharfen Kartoffelmesser. Es ging aber erstaunlich leicht und schnell, fand ich.

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Ist das Gesicht dann fertig ausgeschnitten, stellt Ihr nur noch ein Teelicht in den Kürbis, zündet es an - und macht gaaanz schnell das Licht aus, denn der leuchtet wirklich toll!

Ihr könnt Eurem Kürbiskopf natürlich auch einen Namen geben! Unserer hieß „Lichtgesicht“, und die Kinder waren ganz verliebt in ihn. Leider hat er nicht besonders lange gehalten, vielleicht war der Kürbis nicht frisch genug, vielleicht hat er die Heizung unter seinem Fensterplatz nicht vertragen - jedenfalls mußten wir ihn schon nach einer Woche ganz dringend entsorgen! Aber Maike hatte ihn, als er frisch war, mit in die Schule genommen und den Kindern dort gezeigt. (Die hatten an dem Tag nämlich - wie praktisch - grad von Kürbissen gesprochen…) Und der Papi, der grad von einer Reise nach Amerika zurückkam, konnte ihn auch grad noch sehen. Ja, und dann gibt's natürlich noch die Fotos… Und nächstes Jahr im Oktober machen wir ganz bestimmt wieder einen!

Oktober 2002


… haben wir natürlich auch gemacht! LOL Guckt mal: das ist unser „Gruselino“. Diese Jahr haben wir ihn dann auch nach draußen gesetzt. In der Halloweennacht haben wir sogar ein Kerzchen (Teelicht) in ihm brennen lassen. Seither steht er draußen (und hält sich - bisher jedenfalls - besser als letztes Jahr!)

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November 2003

bastelecke/basteln_minis/natur/kueche/halloween-kuerbis.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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