Zapfentiere

Eine nette Bastelei für den Herbst. Wir haben unter einer Kiefer ganz viele schöne große Kiefernzapfen gefunden, die wir unmöglich liegen lassen konnten. Zu Hause haben wir dann daraus was Schönes „gezaubert“…

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Wollt Ihr das auch, dann braucht Ihr erst einmal natürlich Kiefernzapfen (so groß wie unsere müssen sie gar nicht sein, kleine tun´s vielleicht sogar noch besser), Bastelfarbe und Pinsel, Filzstifte und Salzteig. Und den macht Ihr so: 1 Tasse Mehl , 1 Tasse Salz und eine halbe Tasse Wasser werden miteinander verknetet. Dann habt Ihr eine sehr geschmeidige Knetmasse, mit der Ihr prima formen könnt. Sollte sie Euch zu weich sein, könnt Ihr auch vorsichtig noch etwas Salz und Mehl zufügen, dann hat sie mehr Stand.

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Und dann kann´s auch schon losgehen. Jede Figur, die Ihr formt, ob mit oder ohne Zapfen, wird auf jeden Fall einige Tage trocknen müssen, bevor Ihr sie bemalen könnt! Ihr müßt Euch also leider in Geduld üben… Während der Trockenzeit empfiehlt es sich, die einzelnen Figuren immer mal wieder anzuheben (damit sie nicht am Untergrund festkleben) und wenn´s geht auch umzudrehen (dann trocknen sie schneller auch von unten).

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Um einen Igel zu basteln setzt Ihr einfach ein Knübbelchen Knete unter den Zapfen und formt es zu einem Schnäuzchen. Der Zapfen liegt dann auf der Seite. Nach dem Trocknen könnt Ihr dieses Schnäuzchen dann grau oder braun anpinseln und mit Filzstiften noch Augen und Näschen malen.

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Für ein Tannenbäumchen braucht Ihr nur eine kleine Kugel unter den Zapfen zu setzen, so daß er gerade steht. Wollt Ihr einen verschneiten Winterbaum? Dann könnt Ihr auch auf jedes „Ästchen“ etwas Salzteig verschmieren (der wird nach dem Trocknen ganz weiß). Wir haben unsere Bäumchen grün angemalt und mit Sprühschnee aus der Dose besprüht. Ein paar von ihnen haben wir auch zu Weihnachtsbäumchen erklärt und haben einige bunte Streuteile angeklebt.

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Maikes (3) Kreation ist der Zapfenfisch: sie hat einen Klumpen Salzteig von allen Seiten in den Zapfen hineingedrückt, so daß von jedem „Ästchen“ grad noch die Spitze herausguckt, das sieht dann aus wie Schuppen, und die Form eines dicken, kugeligen Fisches hat der Zapfen ja ohnehin schon. Ein Würstchen Teig oben auf dem Rücken wird zur Rückenflosse, ein kleines Stück am dünneren Ende (Zapfenspitze) zum Schwanz. Nach dem Trocknen (dauert lange, denn der Fisch ist sehr dick!) wird der Fisch bunt angepinselt und kriegt noch Filzstift- oder Wackelaugen und ein rundes Maul.

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Und natürlich lassen sich aus dem Salzteig auch noch andere schöne Dinge formen, die ganz ohne Zapfen auskommen. Kerstin (5) hat noch Mäuse und Schildkröten gebastelt, Maike hat einfach Eicheln und Kastanien in Teig verpackt - „Eichel im Schlafrock“ sozusagen….;-). Und alles wurde natürlich nach dem Trocknen liebevoll bemalt.

Nov. 2000

bastelecke/basteln_minis/natur/baum/zapfentiere.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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