Ganz besondere Rahmen

Braucht Ihr noch eine Idee für ein Geschenk? Oma oder Opa, Onkel oder Tante freuen sich bestimmt über ein Foto von Dir! Für Muttertag könnte man den Herzrahmen nehmen, aber für die anderen Gelegenheiten, habe ich auch noch mehr Ideen!

Für Omi zum 70. hat Kerstin (5) dieses wunderschöne Fotohaus gebastelt. Aus den Fenstern gucken sie und ihre kleine Schwester Maike (3) heraus. Es ist ganz einfach nachzumachen: Ihr braucht Tonkarton in verschiedenen Farben (wir haben ein sehr helles Gelb für die Wände genommen, dazu Rot, Blau, Grün, Braun und Grau), Bastelkleber und eine Schere - und natürlich zwei schöne Fotos.

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Am besten macht Ihr (oder Mami) zuerst eine Zeichnung von Eurem Haus. Mit weichem Bleistift könnt Ihr die Konturen dann auf den Karton übertragen und die einzelnen Teile ausschneiden. Auf jeden Fall sollte der Karton, den Ihr für die Wände nehmt, so groß wie der gesamte Umriß des Hauses sein, damit Ihr alle anderen Teile dort drauf kleben könnt. (Man sieht an Kerstins Haus recht gut, was ich meine: der helle Karton schimmert auch zwischen den Dachteilen noch durch.) Wenn Ihr die Kartonteile des Hauses schön aufeinander geklebt und auch die Ausschnitte für die Fenster bewältigt habt - da kann ja auch zur Not die Mami bei helfen… ;-) - dann müßt Ihr noch ein Stück Karton zuschneiden (Farbe ist egal), das so breit ist wie das Haus und so hoch, daß es von der Unterkante des Hauses bis fast zur Oberkante der Fenster reicht. Das klebt Ihr dann von hinten auf Euer Haus, aber Vorsicht: nur einen dünnen Strich Klebstoff ganz außen um die Fensterrahmen streichen, dabei so viel Rand wie möglich zum Fenster lassen, Ihr klebt nämlich gerade die Taschen, in die dann zum Schluß die Fotos eingeschoben werden!


Und als Opa ins Krankenhaus mußte, hat Kerstin ihm schnell noch ein Souvenir mitgegeben: ein hübsch beklebter Rahmen. Für den braucht Ihr ein Stück Tonkarton in passender Größe und Farbe, ein Foto, Bastelkleber und jede Menge verschiedene Nudeln. Wir haben das Foto auf den Karton gelegt und einen gleichmäßigen Rand abgemessen. Dieses Viereck haben wir nun gleich zweimal ausgeschnitten und aufeinandergeklebt, damit es etwas stabiler ist. Besser noch nimmt man gleich einen stärkeren Karton. Dann habe ich ganz leicht den Platz des Fotos auf dem Karton markiert, und Kerstin hat den Karton mit den trockenen Nudeln beklebt. Für diesen relativ kleinen Rahmen mit leichtem Karton haben wir lieber die Suppennüdelchen ausgesucht: Müschelchen, Buchstaben (die sind besonders toll, denn man kann ja mit Ihnen schreiben!), Sterne und ein paar dünne Spaghetti, bei größeren Arbeiten und ganz dickem Karton (die Nudeln werden ganz schön schwer!) kann man natürlich auch in der ganzen Vielfalt der Nudelsorten schwelgen! Zum Schluß wird das Foto hineingeklebt und der Rahmen ist fertig!

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Tip: Wer will, kann das Ganze noch klar lackieren, dann wird es noch haltbarer.


Übrigens: Nudeln kann man natürlich auch auf Holzrahmen kleben. Kerstin hat diesen Rahmen hier auf einem Kindergeburtstag gebastelt. Sie hat die Nudeln aufgeklebt und danach mit Schulmalfarbe (Wasserfarbe geht auch) bunt gemalt. Aber Vorsicht: die Farbe sollte nicht zu flüssig sein, sonst werden die Nudeln weich!!! Dann hat sie anstelle des Fotos noch ein hübsches Bild gemalt und in den Rahmen getan - und fertig ist die schöne Erinnerung!

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Und noch eine ganz einfache Idee, die aber ganz schön was hermacht und vor allem für kleine Kinder ideal ist: Pappteller lassen sich im Supermarkt in allen möglichen Größen und Formen finden. Wir haben neulich kleine viereckige Tellerchen gekauft, die wir nun bemalen oder bekleben. Maikes Bild für Omi zum Muttertag ist z.B. ganz einfach bemalt. Zusätzlich hat sie eine kleine Staffelei farblich passend angemalt. Die anderen Bildchen sind Kombinationen aus Gemaltem und Geklebtem. Man kann z.B. aus Geschenkpapier wunderschöne kleine Kunstwerke gestalten! Einzelne Motive werden ausgeschnitten und mit Bastelkleber (oder auch Serviettenkleber) aufgeklebt. Zusätzlich kann man noch eine Landschaft dazumalen, wenn man möchte.

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Auch für Weihnachten kann das ein schönes Geschenk werden, es gibt doch so tolle Weihnachtsgeschenkpapiere und -servietten! Grundsätzlich gilt dabei: Servietten sind schwieriger zu verarbeiten, weil sie leicht Falten werfen oder reißen. Für den Anfang also lieber Papier nehmen, und wenn das Kind schon etwas geschickter ist, kann man es auch mal mit Servietten versuchen. Dabei gibt es dann auch einen Trick, wie man Reißen und Faltenwerfen vermeiden kann: nehmt Euch ein Stück Frischhaltefolie zu Hilfe, etwas größer als das Serviettenmotiv, die legt Ihr drüber und könnt nun durch die Folie die Serviette ganz einfach glatt streichen. Keine Angst - sie reißt nicht! Und die meisten Falten kann man so auch herausstreichen. Diese beiden Bilder hier hat die kleine Maike mit 4 Jahren gebastelt - es klappt also!

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Und noch 'ne Idee: für Papi zum Geburtstag haben die Mädels kleine, billige Plastik-Bilderrähmchen mit bunter Knete verziert. Grad bei der „alten“ Knete (nicht Play-doh) ist es bei uns oft so, daß die Farben durcheinandergemischt werden. Dann wollen die Kinder oft nicht mehr so gern damit spielen, weil sie keine „reinen“ Farben mehr hinkriegen können. Dabei sehen die Farbmischungen oft sehr hübsch aus! Kerstin hat aus solche einer „vermatschten“ Knete kleine Perlen geformt und sie rundherum entlang des Rahmens auf das Glas gedrückt. Maike hat dasselbe mit wunderschön marmorierten, dünnen Würstchen gemacht. In die Rahmen kommen dann schnell noch zwei hübsche Zeichnungen oder Fotos - und schon ist ein schönes und sehr persönliches Geschenk fertig. Für Papis Schreibtisch im Büro oder für Omis Fotowand.

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September 2000 - Mai 2002

bastelecke/basteln_minis/karton/sammelseiten/rahmen.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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