Lustige Basteleien mit Klorollen

Ganz einfache Klopapierrollen fallen ja wohl in jedem Haushalt an. Du solltest sie nicht alle wegwerfen, Ihr könnt viele tolle Sachen daraus basteln!

Zu allen Modellen braucht Ihr natürlich eine (oder mehrere) Klorollen und dazu noch Wasserfarbe, Bastelkleber , Tonkarton und Heftklammer . Je nach Modell kann man auch noch Wackelaugen oder Pfeifenputzer brauchen.


Eine „Staffelei“ macht Ihr, indem Ihr die hübsch bemalte Klorolle einfach hinter ein besonders gelungenes Bild des Kindes klebt, das dann aufgestellt werden kann. Dieses hübsche Pilzhaus hat die Maike (fast 4) im Peuterspeelzaal ausgemalt und ausgeschnitten. Schön sieht es auch aus, wenn Ihr die Klorolle vorher noch bemalt, beklebt oder einwickelt.

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Ein Hase wird aus der Klorolle, wenn Ihr sie braun anmalt und aus passendem Fotokarton ein Ohrenpaar ausschneidet und hinten anklebt oder -tackert. Dann malt Ihr noch ein Gesicht auf die Rolle, vielleicht auch mit Wackelaugen und Pfeifenputzerschnurrbart, muß aber nicht, kann man auch malen. Auch ein Paar Füße aus Karton könnt Ihr noch unter die Rolle kleben. Dann ist sie unten geschlossen und kann (z.B. mit Osterleckereien) gefüllt (und verschenkt) werden. (Idee vom Peuterspeelzaal)

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Wenn Ihr wollt, könnt Ihr Eurem Hasen auch noch einen Korb auf den Rücken kleben. Wenn Ihr den aus festerem Papier faltet und an den Rücken tackert, könnt Ihr sogar ein paar kleine Süßigkeiten hineinlegen. (Diese Idee stammt aus der Schule)

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Wollt Ihr den Hasen noch ein bißchen schwieriger? Wie wär's mit dem hier? Dazu müßt Ihr die Mami mal bitten, von einer Klorolle ungefähr ein Drittel mit einem scharfen Messer oder Cutter abzuschneiden. Das klebt Ihr dann oben quer auf eine andere Klorolle. Beide braun malen, Ohren, Gesicht und Füße ausschneiden und ankleben, Arme aus Pfeifenputzern ankleben und fertig!

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Die Klorolle wird zum Stiftebecher, wenn Ihr sie hübsch anmalt und aus farblich passendem Tonkarton ein kleines Tier (z.B. unsere rote Katze auf dem Foto) ausschneidet, dessen Vorder- und Hinterpfoten nun seitlich an die Rolle geklebt werden, als ob es sie festhält. Boden drunterkleben (Idee vom Peuterspeelzaal).

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Auch einen Weihnachtsmann könnt Ihr aus der Rolle zaubern, wenn Ihr sie einfach rot anmalt und aus weißem, roten und rosa Tonkarton ein Weihnachtsmanngesicht zusammenschustert und es vorn oben an die Rolle anklebt. Supertip: mach' 24 Stück von diesen kleinen Wichteln, numeriere sie durch und fülle sie mit kleinen Geschenken und Süßigkeiten als Adventskalender! Am besten sieht das aus, wenn man die Rollen dann in unterschiedlichen Längen abschneidet, so daß man große, mittlere und ganz kleine Weihnachtsmänner hat.


Apropos Adventskalender: Man kann auch einen basteln, bei dem man aus 4 braun und 20 grün angemalten oder beklebten Klorollen einen Tannenbaum zusammenklebt: 1. Reihe: 2 braune nebeneinander, 2. Reihe: wieder 2 braune nebeneinander (genau über denen der 1. Reihe), 3. Reihe: 5 grüne nebeneinander (ab jetzt jeweils versetzt zu denen aus der Vorreihe), 4. Reihe: 4 grüne, 5. Reihe: 3 grüne. 6. Reihe: 2 grüne, 7. Reihe: 3 grüne, 8. Reihe: 2 grüne, 9. Reihe: 1 grüne. Wenn man nicht möchte, daß man in die Rollen hineingucken kann, bevor es soweit ist, kann man die Rollen auch vor dem Zusammenkleben in hübsche, farblich passende Servietten oder Stoffstückchen hüllen, die man dann vorn und hinten wie einen Knallbonbon zubindet. Bei meiner Freundin Uschi hab ich doch tatsächlich einen solchen Adventskalender gefunden, so daß ich Euch endlich auch ein Foto liefern kann. Sie hat die Aufteilung etwas anders gemacht und die Farben umgekehrt, aber man sieht doch richtig gut, wie hübsch das aussieht und wie einfach es zu realisieren ist. Zwei Geschenkchen sind noch drin - na dann ist doch schon fast der Weihnachtsmann da! ;-)

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Meine Kleinste (damals 2 1/2) kam vom Peuterspeelzaal zurück und hatte Sinterklaas (Nikolaus) und Zwarte Piet (so `ne Art Knecht Ruprecht) aus Klorollen gebastelt: mit Wattekugel bzw. Krepp-Papierknubbel als Köpfe, Wattebart, Tonkarton-Bischofshut und Baskenmütze, Kragen und Umhang aus Krepp-Papier. Schön, nicht?

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Und Maurice (5) aus Maikes Klasse hat seiner Lehrerin diesen hübschen Nikolaus aus einer Küchenrolle gebastelt. Bart und Augenbrauen sind aus Watte, und der Stab ist ein einfacher Knickstrohhalm. Schön, ne?

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Wie wär´s mit einem bunten Schmetterling? Meine Tochter Kerstin (5) brachte ihn aus der Schule mit nach Hause. Sie hatte eine Klorolle mit einem Stück Tonpapier umkleidet, das ein bißchen breiter war als die Rolle. Den überstehenden Rand hat sie in die Rolle geschoben und dort festgeklebt. Dann hat sie aus Tonkarton die Flügel des Schmetterlings in einem Stück ausgeschnitten und hübsch beklebt (malen ist natürlich auch schön!). Mit einem Locher werden am „Po“ des Schmetterlings ein Loch und am „Kopf“ 2 Löcher nebeneinander durch Rolle und Flügel gestanzt, dadurch kann man ein Bändchen zum Aufhängen ziehen. Zum Schluß hat sie noch einen schwarzen Pfeifenputzer durch die beiden vorderen Löcher gesteckt, einmal verdreht und die Enden ein Stück zurückgebogen. Fertig!! Maike hat nun - 2 Jahre nach Kerstins Schmetterling - auch ihren mit nach Hause gebracht. Bei ihr fehlen die Pfeifenputzerfühler, dafür hat sie den Körper hübsch bunt mit Papierschnipseln beklebt.

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Bild13 Der schönste Frosch im Teich: Der hätte eigentlich schon ein eigenes Kapitel verdient, oder? Um ihn nachzubasteln, braucht Ihr eine Klorolle, festes, leuchtendgrünes Tonpapier oder leichten Tonkarton, ein Schnipselchen roten Tonkarton, weißes Papier, schwarzen Filzstift, eine grüne Holzperle, eine Stopfnadel und ein Stück grünen Bindfaden. Als erstes faltet Ihr den Kopf: dazu schneidet Ihr aus dem grünen Karton ein Viereck von ca. 15 x 20 cm. Daraus müßt Ihr jetzt einen Papierhut falten. Ihr wißt nicht, wie das geht? Meine Tochter Kerstin (5) erklärte mir das so: zuerst ein Buch falten (d.h. einmal über die Länge halbieren), dann noch mal ein Buch falten und wieder auffalten (dann hat man in der Mitte den Falz), dann ein Haus falten (d.h. die Ecken - und zwar die gefaltenen, nicht nie offenen - bis zu diesem Falz falten), vom überstehenden Rand dann ein Blatt nach vorn falten (Ecken um die Schräge nach hinten falten) und ein Blatt nach hinten (wieder die Ecken um die Schräge legen). Jetzt ist der Papierhut fertig, und nun werden seine unteren Ecken aufeinander zu geschoben, dann faltet sich der Hut andersherum und wird zum Viereck.

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Auf eine Seite werden nun Augen aufgeklebt oder -gemalt, und innen in das Maul könnt Ihr eine lange, rote Zunge kleben. Kerstin hat auf die Zunge noch eine Fliege gemalt, das ist ganz schön lustig! Damit ist der Kopf soweit fertig. Jetzt kommt der Körper: den beklebt Ihr ebenfalls mit dem grünen Papier (am besten nehmt Ihr hierfür dünneres Papier als für den Kopf!) Wer will, kann auch noch kleine Füße drankleben. Ihr klebt nun den Kopf an das obere Ende der Rolle. Zu guter Letzt fädelt Ihr den grünen Faden durch die Stopfnadel und die Holzperle (festknoten!) und näht dem Frosch eine Nase: das Maul zusammendrücken und von oben in die Mitte des Kopfvierecks stechen, die Nadel ganz durchschieben, dann kommt sie nachher durch die Klorolle nach unten wieder raus. Fertig!! Wenn Ihr jetzt unten an der Schnur zieht, „quakt“ Euer Frosch ganz lustig!


Und für Euren Herbsttisch braucht Ihr noch ein Eichhörnchen? Auch das läßt sich aus einer Klorolle basteln! Kerstin hat das nette Tierchen aus der Schule mitgebracht. Sie hat die Silhouette eines Eichhörnchens zweimal aus braunem Tonkarton ausgeprickelt und an eine Klorolle geklebt. An Schwanz und Hinterpfoten hat sie beide Teile zusammengeklebt. Zwischen die Vorderpfoten hat sie noch eine Eichel geklebt. Schon fertig!

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Wer möchte, kann das Eichhörnchen auch noch etwas mehr ausarbeiten, ihm z.B. farblich passende Stoffschnipsel, Papierstückchen oder Wollfäden auf den Schwanz kleben. Auch zwei kleine braune Hühnerfedern machen sich ganz klasse als „Pinselohren“.

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Noch etwas für den Herbsttisch ist der Fliegenpilz , ein gemütliches Häuschen für den Waldzwerg. Auch das ist leicht und schnell nachgebastelt: den Stiel hat Kerstin mit gelbem Papier eingewickelt. Der Hut ist ein Tonkartonkreis mit kleinen, weißen Papierkreischen beklebt. (Ihr könnt auch Seiden- oder Krepp-Papierkügelchen draufkleben, das sieht auch sehr gut aus!) Kerstin hat noch Fenster und Tür aus weißem Papier ausgeschnitten, bemalt und aufgeklebt. Dann sieht es richtig wohnlich aus!

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Und den Zwerg dazu hat die Kerstin gleich mitgeliefert: er hat einen spitzen, roten Papierhut, einen roten Körper mit schwarzem Gürtel und Knöpfen und einen Bart aus Klopapier, das ist schön weich, fällt gut und sieht fast so gut aus wie Watte. Seine Arme und Beine sind aus Hexentreppen. Dazu braucht man pro Arm oder Bein zwei sehr lange Streifen buntes Papier, ca. 2-3 cm breit. Die klebt man mit je einem Ende rechtwinklig übereinander und faltet sie nun abwechselnd übereinander. Die Enden wieder schön miteinander verkleben, dann gehen die Hexentreppen auch nicht mehr auf.

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Dieser Sinterklaas von Kerstin (damals 5) wurde komplett selbständig gebastelt: Idee, Vorzeichnen, Ausschneiden, Zusammenkleben - alles hat sie selbst gemacht! Auch hier hat sie den Bart wieder aus Klopapier gemacht und nur am oberen Rand ein bißchen festgeklebt, dann hängt er schön weich runter.

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Braucht jemand noch ein zünftiges Fernglas? Hierfür bemalt oder beklebt Ihr gleich zwei Klorollen, klebt sie aneinander und stanzt mit dem Locher an die Außenseiten je ein Loch, durch das Ihr einen Bindfaden ziehen könnt (den kann man auch antackern, geht genau so). Und schon könnt Ihr losziehen, Ihr kleinen Piraten! Und übrigens: aus einer Küchenpapierrolle wird ein ganz klasse Fernrohr!!


Kerstins (damals 5) Meisterstück aus Klorollen: eine komplette Weihnachtskrippe hat sie in der Schule gebastelt und uns damit überrascht! Die Klorollen sind zuerst mit Papier umkleidet und beklebt und dann mit passenden Stoffresten angezogen worden, ein Rest Wolle wurde zu Haaren. Die Krippe für das Baby hat Kerstin aus Papier geklebt und bemalt, das Jesuskindchen ist aus Papier ausgeschnitten und in die Krippe hineingeklebt. Für das dreieckige Häuschen hat Kerstin einen Tapetenrest genommen, der quadratisch und etwa 40 x 40cm groß ist. Den hat sie erst einmal diagonal gefaltet, dann wieder aufgeklappt und noch einmal über kreuz diagonal gefaltet. Einen der Falze hat sie bis zum Kreuzungspunkt eingeschnitten. Die beiden Dreiecke neben diesem Schnitt hat sie dann übereinandergeschoben und festgeklebt. Zum Schluß muß das Häuschen noch schön bemalt werden - und die Krippe ist fertig!

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Und in Maikes Klasse (groep 2, das sind die 5jährigen) haben alle Kinder zusammen diese beeindruckende Krippe gebastelt. Alles ist aus Klorollen entstanden! Hier eine Gesamtansicht:

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Maria, Josef und das Kind sind in einem „Stall“ aus einem hochgestellten Karton untergebracht, der weich mit Moos ausgepolstert ist. Sie sind mit Papier beklebt und haben jeweils einen Umhang aus Stoff. Josef ist etwas hochgewachsener als Maria, da er aus einer Küchenrolle gebastelt ist. er hat sogar einen kleinen, schwarzen Hut auf (aus einem schwarzen Kreis und einem aufgerollten Papierstreifen gemacht). Maria kniet bestimmt, darum ist sie so klein… ;-)

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Der Schäfer wurde ähnlich ausgestaltet wie Josef. Seine Schafe sind mit dicken Watteflocken beklebt und haben vorn ein Gesichtchen aus weißem und rosa Papier aufgeklebt. Selbst der Zaun wurde aus beklebten Klorollen gebastelt, die mit zwei Reihen weißem Garn verbunden wurden.

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Die Heiligen 3 Könige sind hochgewachsen und darum aus Küchenpapierrollen gemacht. Auch sie sind mit Papier beklebt und haben einen Umhang aus Stoff. Natürlich dürfen die Kronen nicht fehlen.

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Ein Kamel läuft hinter den Königen her. Es ist ganz besonders schön, finde ich. Sein Körper ist ein kleiner, braun bemalter Karton, seine Beine aufgeschnittene Klorollen. Auch Kopf und Hals sind aus einer angeschnittenen Klorollen gestaltet. Das i-Tüpfelchen aber sind die zwei dicken Korken auf seinem Rücken, die die Höcker darstellen. Alles in allem stellt diese Krippe eine wunderschöne Gemeinschaftsarbeit dar, an der jedes Kind - je nach seinem Können - seine Aufgabe zugeteilt bekommen hat.


Unser neuestes Familienmitglied: Maikes Wolldackel . Der Kopf ist aus Tonkarton, der Schwanz ein Stückchen Pfeifenputzer. Für beides wird in der Klorolle ein kleiner Schnitt gemacht, in den kann man es dann reinklemmen. Die Beinchen sind zwei Klorollenstreifen (da sie leicht gebogen sind, tragen sie den Dackel richtig). Und Maike hat das wunderschöne weiche „Fell“ aufgeklebt (= brauntonige Wollfäden, fertig zugeschnitten).

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Zwar keine Klorolle, aber eine vom Küchenpapier: Maike hat aus ihr eine Sitzstange für ihren tollen Papagei aus Tonkarton gebastelt. Damit er auf der Rolle sitzen kann, wird ein Schlitz senkrecht in die Rolle geschnitten, da kann man ihn fest hineinstecken. Außerdem wurde noch ein Schaschlikspieß quer durch die Rolle gestochen, damit es noch mehr wie eine Papageiensitzstange aussieht. Witziges Detail: zum Spielen hat der Papagei eine Nudelkette bekommen!

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Wer zu Karneval Clown werden möchte oder wer bei der Hausmusik mitmachen will, kann sich auch diese prima Rassel bauen. Kerstin (5) hat sie aus der Schule mitgebracht. Sie hat die Klorolle hübsch beklebt und verziert sowie oben und unten gut verschlossen. Zum Rasseln hat sie ein paar Kronkorken hineingetan, das klingt sehr gut. Ihr könnt es natürlich auch mit einer Menge anderer Materialien versuchen (Reis, Glöckchen, trockene Erbsen…). Macht doch gleich ein paar Rasseln und füllt sie alle verschieden!

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Wieder kein Tier, aber dafür eine klasse Blumenvase. Kerstin hat sie aus einer beklebten Klorolle und einem Bierdeckel zusammengeklebt und mit bunten Blumen gefüllt. Dazu eignen sich z.B. die Eierkartonblumen, die Eierbecherblumen, die Osterglocken oder die Falttulpe.

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Nach langer Zeit gibt´s wieder neue Klorollen-Variationen! Kerstin (6) hat sich noch mal drangegeben und diese hübsche Biene gezaubert. Sie hat sie mit gelbem Papier ganz eingepackt und mit schwarzem Filzstift Streifen draufgemalt. Mit einem extra Stück Papier hat sie ein Ende der Klorolle zugeklebt und dort das Gesichtchen draufgemalt. Aus gelbem Tonkarton (oder -papier) hat sie Flügel ausgeschnitten, Streifen draufgemalt und sie oben auf dem Bienchen festgeklebt. Summmmm…!

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Und da sie grad so gut in Fahrt war, hat die Kerstin gleich hinterher noch diese niedliche Fledermaus gebastelt. Die wurde in Grau gepackt, mit grauen Flügeln. Für das Gesichtchen hat sie wieder mit einem Stückchen Papier das eine Ende der Rolle zugeklebt und die Augen und ein geöffnetes Mäulchen mit weißen, blitzenden Zähnen draufgemalt. Die Ohren hat sie noch extra angeklebt (leider mit Tesafilm, ein Klebestift hätte weniger gestört…).

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Und da die Maike (4) jetzt in der Schule ist, bringt sie auch schöne, neue Klorollenbasteleien mit. So wie diesen hübschen Herbstbaum z.B., dessen Anleitung Ihr hier finden könnt. Eine Variation dazu, den Winterbaum, gibt´s hier.

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Kirmes im Dorf! Da sind die Kinder natürlich ganz besonders aufgeregt. Und weil sich sowieso alles nur noch um dieses Thema dreht, dürfen die Kinder auch gleich etwas dazu basteln: Maike (5) hat das tolle Kettenkarrussell aus einer Küchenpapierrolle gemacht, aus einem Tonpapierkreis, bis in die Mitte eingeschnitten und übereinandergeschoben festgeklebt, wird der Deckel, aus vier bunten Papierquadraten, ebenfalls aus einer Ecke heraus bis in die Mitte eingeschnitten und übereinandergeschoben festgeklebt, werden die Sitze, die an langen Pappstreifen aufgehängt werden. Nun hat Maike noch ihre ganze Familie gemalt: Papi, Mami, Kerstin und sich selbst, ausgeschnitten und in die Sitze hineingeklebt. Wenn man die Rolle dreht, fliegen die Sitze richtig!!

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Hier habe ich noch eine ganz tolle Idee, die mein Neffe Janis (6) gebastelt hat: eine Ritterburg aus zwei Klorollen und ein bißchen Pappe. Er hat die beiden Klorollen in graues Papier eingewickelt und je ein Fenster draufgemalt, ihre Dächer sind aus je einem schwarzen Papierkreis (bis in die Mitte eingeschnitten und übereinandergeschoben festgeklebt). Dann hat Janis noch aus zwei grauen Tonkartonstücken je eine Mauer mit Zinnen ausgeschnitten und damit die beiden Klorollentürme miteinander verbunden. Ganz toll sieht natürlich der Rest Korktapete aus, den Janis als Sockel aufgeklebt hat. Wenn Ihr so etwas nicht habt, könnt Ihr die Steine auf den Sockel auch aufmalen. Oder Ihr schmiert den Sockel mit Klebstoff ein und streut Sand darüber (das könnt Ihr bei Janis' Indianerpueblo ganz gut sehen).

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Ein dicker Schneemann gefällig? Den hier hab ich bei meiner Freundin Uschi stehen sehen. Er ist auch aus einer Klorolle entstanden, sein Kopf ist eine Wattekugel. Er ist mit Krepp eingepackt (Watte drunter, damit er auch schön dick und weich ist). Seine Arme bestehen aus einer Kreppwurst und sind hinten angeklebt. Der Hut ist ein Stück Klorolle, in rotes Krepp eingeklebt und am unteren Rand eingeschnitten, damit man ihn auch gut aufkleben kann. Ein Streifchen Stoff ist sein Schal, ein Zahnstocher mit Krepp umwickelt sein Besen. Das Gesicht ist aufgemalt. Lieb, ne?

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Noch eine Idee: aus einer Küchenrolle kann man auch eine Aufhängung für ein Mobile zaubern, so wie Maikes Freundin Laura (4) es hier gemacht hat. Sie hat ganz viele herbstliche Dinge, wie Igel und Blätter, ausgeprickelt und mit unterschiedlich langen Fäden dran aufgehängt. Da sie die Rolle noch mit braunem Papier eingepackt hat, sieht sie nun fast aus wie ein Baumstamm.

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1999-2003

bastelecke/basteln_minis/karton/sammelseiten/klorollentiere.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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