Tolle Sachen zum Indianerspielen

Bild1 Für tapfere Indianer, liebliche Squaws, für Karneval, für den Kindergeburtstag… aber auf jeden Fall für fleißige Federsammler(innen)!

Für das Stirnband brauchst Du ein bißchen Tonkarton, Farben zum Bemalen, einen Tacker, Klebeband, evtl. Schleifenband und gaaanz viele Federn.

Als erstes scheidest Du einen Streifen von vielleicht 6-7 cm Breite und 50-55 cm Länge zu (muß um den Kopf des Kindes passen). Den kann Dein kleiner Künstler dann bemalen. Von hinten werden dann die Federn auf den Streifen gelegt und mit Klebeband befestigt. Mit dem Tacker schließt Du den Streifen anschließend zu einem Kreis zusammen: einmal um den Kopf legen, Maß nehmen und festtackern - aneinander natürlich, nicht am Kopf, Du Scherzkeks! LOL

Wer möchte und ganz viele Federn hat, kann auch an den Seiten oder hinten lange Bänder flattern lassen, dünne, lange Tonkartonstreifen oder besser Schleifenbänder, die auch mit Federn besetzt werden können.

Jetzt kann der Indianertanz beginnen! Hugh, ich habe gesprochen - ööh - geschrieben! ;-)

Meiner Schwägerin Sum Dank für die tolle Bastelidee!


Soeben habe ich noch einige Tips von einer Freundin bekommen (danke, Christiane!), die schon einen Indianer-Kindergeburtstag hinter sich hat:
1. Wer nicht genug Federn gesammelt hat, für den gibt es in Bastelläden auch welche zu kaufen. Meist sind die bunt eingefärbt, das sieht auch ganz schön fetzig aus!
2. Wenn man das Stirnband ein bißchen kürzer macht, nicht ganz schließt und in die Lücke ein Gummiband einsetzt, sitzt es noch besser.
3. Für das Stirnband kann man auch Wellpappe nehmen. Man kann sie ganz billig als Verpackungsmaterial bekommen oder auch teurer in schönen Farben (wie Tonkarton). Es hat den Vorteil, daß eine Seite schön glatt ist (zum Bemalen) und die andere wellig. Hier kann man die Federkiele in die Wellen hineinstecken - das hält ohne Klebeband!


Ganz toller Halsschmuck entsteht, wenn Ihr bunte Perlen und Strohhalmstückchen auf Bindfäden auffädelt - die schönsten Indianerketten werden daraus! Wer will, kann auch noch Federn dazwischenfädeln. Dann müßt Ihr aber vorher ein Loch in den Kiel pieksen. Vielleicht hilft die Mami Euch dabei ein bißchen?

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Braucht jemand ein Tomahawk? Ganz einfach - und ungefährlich beim Spielen - geht das mit einem Stöckchen, einem Tacker und ein bißchen Moosgummi (möglichst 3mm oder dicker) in grau oder auch hellbraun. Beilchenform ausschneiden und an das Stöckchen tackern. Zur Not geht´s auch mit Pappe, aber die hält nicht lang.


Einen Totempfahl könnt Ihr aus einer leeren Küchenpapierrolle basteln. Bemalt oder beklebt die Rolle schön und klebt tolle indianische Zeichen drauf. Die könnt Ihr schön aus Bierdeckeln basteln oder aus anderer fester Pappe. Das Gesicht unten hat noch ein Federchen drangeklebt gekriegt und der Vogel oben hat bewegliche Flügel: sie sind mit je einer Musterklammer festgemacht.

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Bei Nina (6) und Janis (5), den lieben Kindern meines Bruders, fand ich tolle Köcher mit richtigen Pfeilen drin! Und, liebe Mamis, keine Sorge: mit denen können sich die Kiddies nun wirklich nicht verletzen! Die Köcher bastelt Ihr wieder aus Küchenpapierrollen. Die werden beklebt mit braunem Papier. Das Papier laßt Ihr an einer Seite etwas länger und schneidet es dort in Fransen. Dann könnt Ihr noch mehr schöne bunte Zeichen draufkleben. Ein langes Band tackert Ihr noch außen fest. Dann solltet Ihr die untere Seite der Rolle (die mit den Fransen) noch zukleben. Dazu schneidet Ihr einen Pappkreis aus, der etwas größer ist als die Öffnung der Rolle. Schneidet ihn rundherum ein paar Mal ein, biegt den Karton dort etwas nach oben - das sind die Klebefalze. Da tut Ihr jetzt etwas Bastelkleber drauf und schiebt den Kreis vorsichtig in die Öffnung Eurer Rolle. Wartet, bis der Boden gut getrocknet ist, ehe Ihr die Pfeile reintut, ja? Die könnt Ihr in der Zwischenzeit ja schon mal basteln. Am besten eignen sich dazu die Plastikstöckchen, die Ihr öfters an Luftballons findet. So etwas sollte man nie wegwerfen! Aber wenn Ihr keine habt, tuns auch Blumenstöckchen. An einem Ende befestigt Ihr je 2 bunte Federchen mit etwas Tesafilm, auf das andere Ende stopft Ihr einen Korken. Den solltet Ihr vielleicht vorher mit einer Prickelnadel anbohren, dann geht´s leichter. Jetzt könnt Ihr die Pfeile bestimmt schon in den Köcher stellen und auf den Kriegspfad gehen!

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Soll es noch ein Indianertipi aus Papier sein? Oder doch lieber ein richtiges Pueblo? Das findet Ihr auch hier in der Bastelecke.

Dez. 1999 - August 2001

bastelecke/basteln_minis/karton/sammelseiten/indianersachen.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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