Martinslaternen

Luftballon-Laternen:
Bild7 Bei dieser Form der Laterne können auch schon sehr kleine Kinder ihrer Mami helfen. Außerdem sind sie erstaunlich robust und leuchten wunderschön.

Ihr braucht Tapetenkleister, einen Luftballon, Transparentpapier, Blumendraht. Je nach Modell braucht man auch wasserfeste Filzstifte, Tonkarton oder Backausstechförmchen.

Als erstes rührt Ihr etwas Tapetenkleister gemäß Gebrauchsanweisung auf der Packung an. Dazu nehmt Ihr am besten ein Schüsselchen, das flach und weit ist, damit Ihr ungehindert drin arbeiten könnt. Dann blast Ihr den Luftballon (nicht allzu groß) auf. Er sollte möglichst eine Kontrastfarbe zum Transparentpapier haben, so kann man eventuelle Lücken und Löcher gut sehen. Dann wird das Transparentpapier in Fetzchen gerissen, mit einer Seite gut in den Kleister getaucht und auf den Luftballon aufgeklebt. Ihr müßt dabei darauf achten, daß das untere Ende (am Stropp) des Luftballons frei bleibt und ansonsten alle Stellen des Ballons mit mehreren Schichten getränktem Papier beklebt sind. Dann bindet Ihr ein Bändchen an den Stropp und hängt den Ballon für ca. 2-3 Tage zum Trocknen auf.

Wenn sich das Transparentpapier überall hart und trocken anfühlt, könnt Ihr den Ballon zerpieksen. Das ist immer ein besonders spannender Moment für die Kinder: die Ballonhülle kriecht dann in sich zusammen, löst sich dabei von der Papierhülle und macht dabei so ein knisterndes Geräusch. Die Gummihülle muß ganz entfernt werden. Mit dem Blumendraht macht Ihr dann einen Henkel.


Aus dieser Grundform kann man allerhand verschiedene Laternen basteln. Die Fotos auf dieser Seite zeigen nur ein paar Möglichkeiten.


Sonne: Ihr könnt eine ganz gelbe Laterne herstellen und dann nach einiger Trockenzeit kleine Transparentpapierfetzchen mit viel Kleister zu „Strahlen“ formen. Wenn dann alles getrocknet ist, könnt Ihr der Sonne noch ein liebes Gesicht malen (Tip von Sabine). Das war Kerstins Laterne 1997, da war sie zweieinhalb.

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Ein „Sternenhimmel“ wird aus einer ganz blauen Laterne, in die man nach dem Trocknen vorsichtig Mond und verschiedene Sterne hineinschneidet. Die Umrisse kriegt man mit Ausstechförmchen vom Backen ganz gut hin (Freihand geht natürlich auch), geschnitten wird am besten mit einem Cutter oder einem spitzen, scharfen Messer. Dann werden die Ausschnitte mit einer Lage gelbem Transparentpapier hinterklebt. (Auf dem Foto ist die Laterne leider in eine Plastiktüte gepackt, weil es am Martinstag so geregnet hat, deswegen ist sie nicht so klar erkennbar.) Das war Kerstins Laterne 1998, als sie dreieinhalb war.

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Kombiniert mit Tonkarton gibt es auch viele schöne Möglichkeiten: Kerstins gelbe Laterne bekam ein Gesicht und einen Strahlenkranz aus gelbem Karton und wurde zu einem „Stern“ . Maikes rote Laterne bekam Flügel aus rotem Tonkarton mit dicken, schwarzen Tupfen drauf und einen schwarzen Kopf mit Fühlern - ein Marienkäfer. Das waren unsere Laternen 1999.

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Wollt Ihr es Euch besonders einfach machen, könnt Ihr auch die Bastelpackung „Luftballonkostüme“ für ca. 10 DM bei Jako-o bestellen. Da gibt es vorgedruckte Tonkartons für 5 Luftballons (Schwein, Frosch, Bär, Stern, Marienkäfer), die man ganz gut für die Laternen gebrauchen kann. Die Gesichter solltet Ihr dann allerdings vielleicht besser aufmalen.


Im Martinszug 2001 haben wir bei uns im Dorf auch noch ein paar schöne Luftballonlaternen gesehen, die wollte ich Euch nicht vorenthalten! Der Hahn ist ganz in gelb mit Kopf und Füßen in Tonkarton und einem Schwanz aus bunten Papierstreifen. Das wird alles einfach angeklebt. Für das dicke Männchen - ist es nicht wunderschön? - wird der Luftballon auch zunächst einmal ganz mit gelbem Transparentpapier beklebt. Die letzte Lage bilden dann die roten und grünen Streifen. Arme, Beine und Hals sind angeklebte Hexentreppen mit Händen, Füßen und Kopf (die Pudelmütze ist toll!) aus Tonkarton. Aufgehängt wird diese Laterne nicht am höchsten Punkt (sonst würde der Hals ausleiern), sondern im Nacken.

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Für den Martinszug 2003 hat sich Maike diese kunterbunte Laterne gebastelt. Sie hat dazu einfach Fetzchen von verschiedenfarbigen Transparentpapieren ganz durcheinander verklebt. Für diese Laterne sollte man nicht zu viele Schichten kleben, sonst wird sie zu dunkel - aber schön sieht sie aus, ne?

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Und Maikes Freundin Laura hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ihren Luftballon hat sie relativ klein, dafür aber schön rund aufgeblasen und ihn nur mit hellblauem Transparentpapier bekleistert. Nach dem Trocknen hat sie ein Stückchen Spitzengardine unten dran befestigt und hat ein Gesicht mit Tonkarton gestaltet. An die Spitzen der Gardine hat sie noch Tonkartonhände getackert und diese seitlich am Kopf befestigt. Sieht ihr Gespenst nicht schön-schaurig-gruselig aus?? ;-)

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Nach vier Luftballon-Laternen wollten wir im Jahr 2000 aber auch mal etwas anderes machen: die Bonbon-Laterne ist ganz einfach nachzubasteln. Die kleine Maike hat sie mit drei Jahren schon fast alleine hingekriegt!

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Ihr braucht eine durchsichtige Plastikdose, so eine, in denen man bei Aldi Obst kauft. Mit Deckel , wenn´ s geht! Dann braucht ihr noch einen großen Bogen Transparentpapier oder -folie in Gelb, eine Schere , Prittstift, viele bunte Transparentpapierreste, Kräusel- oder Schleifenband, Tesafilm und ein Stück Blumendraht.

Im Deckel der Obstdose sind meistens schon einige Löcher. Seht zu, daß eines davon genau in der Mitte des Deckels ist. Wenn nicht, schneidet eines rein. Es ist wichtig für das Glühbirnchen! Durch vier weitere Löcher zieht Ihr nun den Blumendraht und biegt und knotet ihn so zusammen, daß ein Griff ensteht, an dem Ihr die Laterne nachher aufhängen könnt. Dann könnt Ihr den Deckel fest auf die Dose drücken.

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Nun meßt Ihr von dem großen Bogen Transparentpapier das Stück ab, das Ihr braucht, um die Dose komplett einzupacken. An den Schmalseiten sollte noch ein gutes Stück überstehen. Dieses abgemessene Stück beklebt Ihr nun mit ganz vielen, bunten, klein oder größer abgerissenen oder -geschnittenen Transparentpapierschnipseln. Wenn Ihr damit fertig seid, packt Ihr Eure Dose in das bunt beklebte Papier ein. Anfang und Ende könnt Ihr dabei ganz einfach mit Tesafilm fixieren, dann geht es leichter. Ihr solltet nur achtgeben, daß der Griff nicht mit eingepackt wird! Schneidet für ihn einen Schlitz in das Papier und befestigt das Papier an dieser Stelle gut mit Tesafilm, damit es nicht einreißt. Die überstehenden Enden an den Schmalseiten bindet Ihr dann mit dem Schleifen- oder Kräuselband nicht zu fest zu - und schon ist Eure Laterne fertig! Ihr braucht nur noch den Griff am Stöckchen einzuhaken und das Glühbirnchen durch das mittlere Loch in das Bonbon zu „fummeln“, dann kann der Martinszug losgehen!


Für die Kerstin, die schon fünf war, war diese Laterne zu „babyleicht“ (obwohl sie anfangs auch gern mitgebastelt hätte…). Deshalb hat sie sich für eine WindowColor-Laterne entschieden! Nach ein bißchen Üben mit einfachen Motiven kann sie nun schon ganz gut vorhandene Konturen ausmalen. Als Material brauchten wir außer den Farben noch ein Stück Mobilefolie (0,4mm dick), Bastelkleber, ein Stück Blumendraht und einen Laternen-Rohling aus Wellkarton (der ist für knapp drei Mark in Bastelgeschäften erhältlich),

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Als erstes haben wir den Rohling als Schablone benutzt und haben die Größe der Ausschnitte 4x auf Papier übertragen. Dann haben wir uns die Motive gemeinsam überlegt. Die Konturen habe diesmal noch ich in die Viereckchen vorgezeichnet - nächstes Jahr macht die Kerstin das selber, denke ich! Die Vorlagen werden wie immer in Klarsichthüllen geschoben und mit Konturenfarbe nachgezogen, trocknen lassen und ausmalen, wieder trocknen lassen… kennt Ihr ja alles ;-) Wenn alles durchgetrocknet ist, werden die vier Bildchen abgelöst und auf die Mobilefolie aufgeklebt, und zwar so, daß um jedes Motiv ein ca. 1-1,5cm breiter Rand bleibt. Das ist der Kleberand. Natürlich könnt Ihr auch die Motive direkt auf die Mobilefolie malen, dann müßt Ihr die Vorlagen aber gut drunter festkleben, damit sie nicht verrutschen, das ist in der Klarsichthülle nicht nötig.

Von innen werden die vier Stücke Folie nun in den Rohling hineingeklebt. Es ist einfacher, wenn Ihr dies tut, solange der Rohling noch flach, also nicht zusammengesteckt ist (aber guckt Euch vorher gut an, wo oben ist!). Laßt den Kleber gut trocknen! Dann könnt Ihr die Laterne zusammen stecken. Am Deckel wird noch der Blumendraht befestigt, Ihr könnt ihn (den Deckel) noch mit Klebestreifen oder dem Tacker fixieren. Dann ist Eure Laterne fertig. Sie leuchtet wie ein Traum! Kerstin war wie in einem Rausch, hat überall die Rolläden runtergemacht und das Licht ausgeknipst und hat nur noch ihre Laterne leuchten lassen!


In der Schule hat Kerstin dieses Jahr aber auch - wider Erwarten - eine Martinslaterne gebastelt, und zwar in einer Form, die ich in meinen Kindertagen auch angefertigt hatte! Eine Eierkartonlaterne geht auch ganz leicht und schnell. Ihr braucht dazu zwei oder vier Eierkartons, Wasserfarbe , Pinsel, Prickelnadel , Transparentpapier, Bastelkleber, Tacker , ein Stück (Blumen-)Draht und evtl. ein Stück festen Karton.

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Kerstin hat hier zwei 10er-Eierkartons aufgeklappt und zusammengetackert, ich hatte damals von 6er-Kartons nur die Unterteile genommen, dann brauchte ich natürlich vier davon. Zuerst werden die Kartons natürlich mal von außen schön bemalt. Dann braucht man Löcher, durch die das Licht scheinen kann. Am schönsten sieht es aus, wenn alle „Küppchen“ - und zwar die Böden der einzelnen „Eierhöhlen“ sowie die Spitzen dazwischen - herausgeprickelt werden. Die runden Löcher werden dann von innen mit buntem Transparentpapier hinterklebt. Wenn Ihr die flachen Deckel der Eierkartons mitbenutzt - so wie Kerstin - dann könnt Ihr da auch noch schöne Muster und Figuren ausprickeln und hinterkleben. Auch hier wird ein Stück Draht zurechtgebogen und oben eingehakt. Wer möchte, kann der Laterne auch noch einen Boden aus Karton antackern. Das sieht, finde ich zumindest, besser aus, sonst leuchtet Euer Licht nachher zu stark nach unten, und dann scheint die Laterne selber weniger zu leuchten.

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Und hier sind wir beim Martinszug 2000. Sehen unsere Laternen nicht toll aus?


Ja, und 2001 haben Kerstin und Maike natürlich auch wieder Laternen gebastelt. Eigentlich wollten wir ja zu Hause welche machen, aber dann haben die Kinder doch beide in der Schule welche gemacht - scheint so, als würde sich die Tradition hier langsam auch festsetzen :-D Da freu ich mich drüber, denn als Kerstin noch kleiner war, mußten wir sogar zum Martinszug ins Nachbardorf!

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Beide haben dieses Jahr die klassische Laternenform gemacht. Kerstin hat Sterne und einen Mond aus einem Bogen Wellpappe ausgeprickelt und mit Transparentpapier hinterklebt. Dann wurde der Bogen um einen fertigen Laternenboden und -deckel herumgeklebt (die gibt´s für ein paar Pfennige zu kaufen, eine große Käseschachtel tut´s aber auch).

Maike hat etwas einfachere Formen aus Tonkarton ausgeprickelt, Drei- und Viereckchen. Der Bogen wurde einfach zu einer Tonne zusammengetackert und ein Bändchen drangebunden. Zu Hause haben wir dann noch einen Boden druntergetackert, damit das Licht nicht so hell nach unten scheint und statt dessen die Laterne selber heller leuchtet. Dazu haben wir einfach den Rand von einem Pappteller abgeschnitten, rundherum viele kleine Einschnitte gemacht und den Teller von unten in die Laterne geschoben, so daß der eingeschnittene Rand unten mit dem Rand der Laterne abschließt. Dann kann man diese beiden Ränder ganz einfach zusammentackern. Durch den Boden wurde die Laterne auch stabiler und drückte sich nicht so leicht platt. Und seht mal, wie schön die Laternen geleuchtet haben (auch wenn das Foto stark verwackelt ist, weil ich ja ohne Blitz fotografieren wollte und die Laternen nicht still hängen wollten…)!

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Und hier kommen noch ein paar Ideen aus dem Martinszug 2001: eine Idee für ganz kleine Kinder (und eilige Mütter) ist die Papiertütenlaterne. Eine einfache weiße Papiertüte wird von dem Knirps mit Filz-, Wachsstiften oder auch Wasserfarben rundherum schön angemalt. Henkel an den Laternenstab hängen - und fertig! Wer zufällig keine weiße Papiertragetüte mit Henkeln da hat, klebt sich aus einem großen Bogen Papier rasch selbst eine, die Form ist dabei relativ egal. Nur: wenn sie rund sein soll, besser vor dem Zusammenkleben bemalen, und wenn mit Wasserfarbe gematscht wird, vielleicht auch. Aber leuchten kann die Tüte ganz klasse, das solltet Ihr mal sehen!

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Und für alle, die auf Recycling stehen, kommt hier ein ganz besonderer Schmetterling. Er wird aus einer klaren, durchsichtigen Plastikflasche gemacht, die einfach rundherum mit Transparentpapierschnipseln beklebt wird. Um den Flaschenhals knotet Ihr noch einen Pfeifenputzer als Fühler. Etwa in die Mitte oben schneidet Ihr ein Loch, um das Glühbirnchen reinhängen zu lassen und ein Drähtchen zum Aufhängen dran zu befestigen. Gleich dahinter werden große Schmetterlingsflügel aus buntem Tonkarton geklebt oder getackert. Auch diese Laterne ist etwas ganz Besonderes, echt pfiffig!

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Am liebsten habe ich ja immer die ganz einfachen Dinge, die auch schon die kleinsten Knirpse (fast) allein machen können, die aber trotzdem pfiffig und hübsch aussehen. So wie diese süße Laterne hier, die unser Nachbarskind Karin ganz stolz spazierenträgt. Sie hat sie im Peuterspeelzaal gebastelt. Dort hat sie zwei Pappteller mit Fingerfarbe von unten schön orange gemalt. In der Mitte hat die Juffrouw dann ein Gesicht gemalt und ausgeschnitten (die Knirpse können es aber auch ausprickeln). Dahinter wurde gelbes Transparentpapier geklebt. Nun muß die Juff noch die beiden Pappteller mit den Böden nach außen aufeinanderlegen und am Rand aneinandertackern. Oben wird ein Spalt für´s Birnchen offengelassen. Und schon ist die hübsche und sehr stabile Martinslaterne für Knirpschen fertig!

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Zwei Jahre später hab ich eine ähnliche Laterne gesehen: Nora hat auch zwei Pappteller genommen und hat die Ränder von außen schön bemalt. Den ganzen Boden hat die Mama dann weggeschnitten und statt dessen ein Transparentpapier hineingeklebt, das nach einer altbekannten Technik erstellt wurde: Dazu raspelt man sich bunte Späne von Wachsmalstiften herunter, das geht am besten mit dem Spitzer, und verteilt sie auf einem Bogen Transparentpapier (sollte schon ein etwas stabilerer sein, nicht das ganz fuddelige Zeug, mit dem wir die Luftballons beklebt haben, sondern eher so ein festes wie wir für die Laternen mit den gepreßten Blättern genommen haben - s.u.). Wenn alles schön verteilt ist, deckt Ihr das mit einem zweiten Bogen Transparentpapier ab, legt das Ganze auf dicke Zeitung und bügelt drüber. Durch die Hitze schmelzen die Wachsstiftspäne und laufen ineinander. Zieht nun die Bögen auseinander, solange sie noch warm sind und laßt sie ein paar Minuten abkühlen und trocknen. Schon habt Ihr zwei wunderschön gemusterte Papiere, die herrlich leuchten, wenn Licht durch fällt!

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Bei meinem Neffen Thorben (5) habe ich noch eine ganz besondere Laterne im Kinderzimmer gesehen und - schwups - fotografiert! Die Grundform ist ganz einfach und klassisch. Thorben hat einen „Laternen-Kit“ aus dem Bastelladen verwendet. Früher nahm man dazu einfach eine runde Käseschachtel. Dann hat er einen Bogen weißes Transparentpapier genommen und ein Viereck abgemessen, das genau einmal um die Schachtel herum paßt. Die Höhe könnt Ihr so machen, wie sie Euch am schönsten erscheint. Und jetzt könnt Ihr durch Bekleben mit Transparentpapier in anderen Farben die Laterne hübsch gestalten. Vielleicht erkennt Ihr ja, was der Thorben da zusammengeklebt hat?

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Ja genau, es ist die kleine Raupe Nimmersatt (in Holland sagen wir „Rupsje Nooitgenoeg“), die kennt Ihr bestimmt aus dem Kindergarten oder auch aus Eurem Bücherregal, nicht wahr? Thorben hat sie mit einem großen roten Kreis, so 3-4 genauso großen grünen Kreisen und ein paar braunen Viereckchen zusammengepuzzelt, indem er die Kreise leicht über lappend nebeneinander geklebt hat und die braunen Viereckchen als Beine jeweils zu zweien unten an die grünen Kreise geklebt hat. Das Gesicht hat er mit einem wasserfesten schwarzen Filzstift gemalt, die Augen zusätzlich noch mit zwei kleineren gelben Kreisen. Und dann war die Raupe schon fertig. Der Bogen Transparentpapier wurde noch um Boden und Deckel der Käseschachtel geklebt - wie Ihr auf dem Foto sehen könnt - und zum Schluß oben ein Drähtchen dran befestigt.


Bild27 Diese klassische Käseschachtel-Laterne kann man natürlich gestalten, wie man will: wir haben sie 2002 auch gebastelt. Und weil wir so viele gepreßte Blätter hatten und die gegen das Licht so schön leuchten, haben wir damit unsere Laternen geschmückt. Wir haben die Blätter einfach auf ein festes Transparentpapier geklebt und das Ganze mit einem zweiten Bogen abgedeckt. Flach liegend und mit etwas Schwerem drauf haben wir die Bögen dann trocknen lassen. Zum Schluß haben wir sie mit doppelseitigem Tesafilm um die Käseschachtel herumgeklebt und auch den Spalt zugeklebt. Leuchten doch schön, oder?

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Und auf dem total verregneten Martinszug 2002 haben wir dann noch eine Laternenform gesehen, die wir noch nicht kannten. Dieser süße Vogel hier ist aus einem Babygläschen gemacht. Der kleine Künstler hat das Gläschen schön angemalt und dann mit Buntpapier schön verziert: Augen, Schnabel, Flügel, Schwanz und sogar einen Schopf aufgeklebt. Um den oberen Rand wird ein Draht gelegt und daran ein Henkel befestigt. Schon fertig!

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Nov. 1999 - 2002

bastelecke/basteln_minis/karton/herbst/martinslaterne.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/29 11:16 von grid
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