Ninas Faltgeschichte

Ninas Faltgeschichte ist etwas ganz Besonderes. Mein Patenkind hat sie in ihrem Kindergarten angefertigt und war ganz glücklich, daß sie mir so gut gefiel.

Natürlich lernen viele Kinder in Kindergarten, Vorschule oder Grundschule verschiedene Falttechniken. Und meistens werden auch hübsche Dinge daraus gebastelt. Aber hier wurden sie zu einer Geschichte zusammengestellt, das fand ich so eine schöne Idee, daß ich sie Euch nicht vorenthalten kann!

Ninas Einverständnis zur Veröffentlichung habe ich, das war nicht weiter ein Problem, denn sie kann ja mit Recht stolz drauf sein. Leider weiß ich nicht, wer die Idee zu dieser hübschen Geschichte hatte, und wer sie geschrieben hat. Ich kann den Autor deshalb nicht fragen, ob es ihm auch recht ist und kann ihn leider auch nicht nennen. Wenn also jemand weiß, aus wessen Feder sie geflossen ist, oder jemand Copyrightansprüche anmelden kann - bitte nehmt Kontakt mit mir auf! Das hat auch die Katja (danke!) getan - und seither weiß ich, daß der Klett-Verlag diese Geschichte auch zum kostenlosen Download anbietet. Na, da bin ich ja in bester Gesellschaft! ;-)

Ihr könnt das Büchlein bestimmt gut nachbasteln. Schreibt den Text einfach mit der Hand oder mit dem Computer und laßt an den entsprechenden Stellen Platz. Am schönsten wirkt es natürlich, wenn ihr bunte Faltblättchen nehmt, die sind ja auch schon quadratisch. Aber Ihr könnt natürlich auch weißes Papier bunt malen oder buntes Tonpapier zurechtschneiden. Die einzelnen Figuren klebt Ihr dann an die passenden Stellen. Wer will, kann ja auch noch etwas dazumalen. Nina wollte fast immer. Sie hat auch oft innen etwas gemalt, das man nur sieht, wenn man die Faltarbeit aufklappt (z.B. Kleider im Schrank und Gegenstände in der Truhe). Alles in allem ist es eine schöne Erinnerung, die man sich auch später immer wieder gerne ansehen wird!

Es folgen nun die einzelnen Seiten. Ich habe sie einfach eingescannt, so wie Nina sie gestaltet hat. Die einzelnen Falttechniken erkläre ich dann jeweils.



Die einzelnen Seiten:

Titel:

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Ganz einfach: hier braucht Ihr das Quadrat nur aufzukleben. Es sollte ca. 9cm Kantenlänge haben. Besonders hübsch ist hier natürlich das Regenbogenpapier. Wenn Ihr die Geschichte gelesen habt, dann wißt Ihr, daß der Farbverlauf natürlich von Blau nach Rot sein sollte ;-)

Seite 1:

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Auch hier wird das Quadrat nur aufgeklebt. Jetzt sollte es aber ganz blau sein. (Wieder 9cm Kantenlänge.)

Seite 2:

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Für das Dreieck braucht Ihr wieder ein Quadrat von 9cm Kantenlänge, Farbe ist egal. Das faltet Ihr einmal schräg und klebt es so auf, daß es sich öffnen läßt.

Für den Brief nehmt Ihr besser ein etwas größers Quadrat (11cm). Faltet das schräge Kreuz. Jetzt zeigen Euch die Knicklinien den Mittelpunkt des Quadrats. Faltet nun drei seiner Ecken zu diesem Mittelpunkt hin. Mit einem kleinen Klebepunkt könnt Ihr sie dort fixieren. Die vierte Ecke laßt Ihr einfach offenstehen, dann sieht es wie ein Briefumschlag aus. Klebt es mit dem glatten Rücken auf, so daß man die Öffnung und die drei Ecken sehen kann.

Seite 3:

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Das Taschentuch ist wieder ein kleineres Quadrat (9cm), das Ihr einmal quer faltet und aufklebt.

Der Kleiderschrank besteht aus dem größeren Quadrat (11cm). Ihr faltet es einmal längs und wieder zurück. Dann habt Ihr eine senkrechte Mittellinie. Faltet nun beide senkrechte Kanten zu dieser Mittellinie hin und klebt das Ganze so auf, daß man die Seiten öffnen kann. Ihr könnt nun den Schrank noch schön bemalen oder bekleben. Nina hat außen Klebepunkte als Griffe aufgeklebt und innen hat sie Kleidungsstücke hineingemalt.

Seite 4:

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Der Umhang ist wieder eins von den größeren Quadraten (11cm). Ihr faltet es einmal schräg, dann habt Ihr ein Dreieck. Legt es mit der Spitze nach unten. Nun nehmt Ihr die beiden spitzen Ecken und faltet sie nach unten, so wie Ihr es auf dem Bild sehen könnt. Faltet dabei nicht vom Mittelpunkt der langen Seite aus, sondern laßt ruhig ein Stückchen gerade Kante übrig. Dann klebt Ihr den Umhang auf, so daß man die beiden Zipfel noch bewegen kann.

Der Spiegel ist leichter, als er aussieht. Ihr nehmt das größere Quadrat (11cm) dafür und Ihr braucht außerdem noch ein Stückchen (4,5-5cm) silberglänzendes Papier oder Alufolie. Faltet zunächst einmal das schräge Kreuz. Dann habt Ihr den Mittelpunkt. Dann faltet Ihr jede Ecke zu diesem Mittelpunkt hin. Dreht das Ganze aufs Gesicht und faltet wieder jede Ecke zum Mittelpunkt hin. Jetzt wendet Ihr wieder das Papierchen und schiebt vorsichtig das Silberpapierchen unter die vier Laschen, die Ihr dort seht. Zum Schluß faltet Ihr diese vier Laschen schräg nach außen zur Ecke des Quadrates hin und fertig ist der Spiegel.

Seite 5:

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Jetzt kommt der Fisch , da wird´s schon schwieriger. Aber das kriegt Ihr schon hin, oder? Nehmt hierfür das größere Quadrat (11cm) und faltet das gerade Kreuz, um den Mittelpunkt zu finden. Jetzt faltet Ihr jede Ecke zu diesem Mittelpunkt hin. Die neu entstandenen Ecken faltet Ihr wieder zum Mittelpunkt hin (diesmal nicht, wie beim Spiegel, zwischendurch aufs Gesicht drehen!!). So weit, so gut. Jetzt biegt Ihr die obere Ecke noch einmal auf, packt von den beiden Laschen, die Ihr darunter seht, die rechte und zieht sie ganz heraus. Ihr könnt auf dieser Lasche vier Knicklinien sehen, eine davon geht vom Mittelpunkt des Quadrates nach rechts oben zur Ecke. Faltet die Lasche nach rechts an genau dieser Knicklinie. Gleichzeitig könnt Ihr die obere Ecke des Quadrates wieder nach unten falten. Euer Quadrat hat nun an einer Seite ein Dreieck herausstehen. Jetzt nehmt Ihr Euch die linke Ecke des Quadrates vor: biegt sie nach außen und packt Euch diesmal die untere Lasche. Zieht sie genau so nach außen, wie beim letzten Mal. Nach unten falten und die Ecke wieder einklappen wie eben. Zum Schluß nehmt Ihr die rechte Ecke des Quadrates und biegt sie nach außen. Packt Euch die untere Lasche und zieht sie wieder nach außen, wieder nach unten falten und Ecke zurückklappen. Dieses letzte Dreieck, das Ihr herausgefaltet habt, knickt Ihr nun mit der langen Seite an die Mittellinie des Quadrates nach oben. Das ist der Schwanz Eures Fisches. Dreht das Ganze jetzt noch auf´s Gesicht und schon könnt Ihr ihn festkleben.

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Die Tafel Schokolade ist dafür aber supereinfach: Ihr nehmt wieder das größere Quadrat - und braun sollte es natürlich sein! Das faltet Ihr nach der Grundtechnik.

Seite 6:

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Das Haus ist natürlich auch einfach. Nehmt das größere Quadrat (11cm) und faltet es nach der Grundtechnik. Ihr solltet aber die Dachecken festkleben, damit sie nicht mehr aufgehen. Dann könnt Ihr das Häuschen natürlich noch bemalen.

Das Ruderboot geht auch ganz einfach. Es ist nämlich eine „gefuddelte“ Version, die man kleben muß, nicht das richtige Bötchen, das auch schwimmen kann. Nehmt dafür ruhig das kleinere Quadrat (9cm). Faltet das gerade Kreuz. Faltet nun eine Seite des Quadrates auf die Mittellinie zu und die gegenüberliegende Quadratseite ebenfalls. Jetzt habt Ihr den Kleiderschrank, aber er hat in seiner Mitte noch eine Knicklinie. Und die brauchen wir jetzt: faltet die rechte obere Ecke Eures „Kleiderschrankes“ nun schräg auf diese Mittellinie zu und biegt sie wieder zurück. Wiederholt dies auch mit den anderen drei Ecken Eures „Kleiderschrankes“. Und nun machen wir aus dem Kleiderschrank ein Boot! Nehmt ihn dafür quer und faltet ihn noch einmal längs zusammen (die „Türen“ liegen nun innen). Legt es nun so vor Euch hin, daß die offenen Kanten oben und die Knickkante unten ist. Nun drückt Ihr mit Euren Fingern von unten gegen die unteren Ecken und schiebt sie ins Innere des Bootes. Fertig! Klebt es aber besser ein bißchen zusammen, wenn Ihr es in Eure Geschichte klebt, sonst geht es noch auf….

Seite 7:

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Das Segelboot sieht genial aus, ist aber ganz einfach. Ihr nehmt das größere Quadrat (11cm) und faltet ein schräges Kreuz. Faltet nun das Kopftuch und legt es mit der Spitze nach oben vor Euch hin. Dann faltet Ihr eine der beiden kurzen Seiten zu der Mittellinie hin - und schon ist Euer Segelflitzer fertig.

Die Windmühle wird so ähnlich wie der Fisch gefaltet. Es ist dieselbe Grundform. Nehmt also hierfür wieder das größere Quadrat (11cm) und faltet das gerade Kreuz, um den Mittelpunkt zu finden. Jetzt faltet Ihr jede Ecke zu diesem Mittelpunkt hin. Die neu entstandenen Ecken faltet Ihr wieder zum Mittelpunkt hin (diesmal nicht, wie beim Spiegel, zwischendurch aufs Gesicht drehen!!). So weit, so gut. Jetzt biegt Ihr die obere Ecke noch einmal auf, packt von den beiden Laschen, die Ihr darunter seht, die rechte und zieht sie ganz heraus. Ihr könnt auf dieser Lasche vier Knicklinien sehen, eine davon geht vom Mittelpunkt des Quadrates nach rechts oben zur Ecke. Faltet die Lasche nach rechts an genau dieser Knicklinie. Gleichzeitig könnt Ihr die obere Ecke des Quadrates wieder nach unten falten. Euer Quadrat hat nun an einer Seite ein Dreieck herausstehen. Dreht das Ganze um einen Viertelkreis und nehmt Euch die nächste Ecke vor. Wenn Ihr alle vier Ecken geschafft habt, ist Eure Windmühle fertig. Dreht sie noch auf´s Gesicht, dann könnt Ihr sie festkleben.

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Seite 8:

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Die Truhe ist wiederum einfach nachzufalten. Ihr faltet die obere Seite des Quadrates (11cm) ein Stück weit nach unten. Mit einem Klebepunkt als Griff und ein paar geheimnisvollen Sachen, die man unter dem Deckel malen kann, wird eine richtige Truhe draus.

Bei der Vase wird´s ein wenig schwieriger. Sie wird zunächst genau so wie die Windmühle gearbeitet. Ihr müßt sie nur einfach schräg nach hinten falten, dann seid Ihr schon fertig.

Seite 9:

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Der Becher ist schnell gefaltet: nehmt also hierfür wieder das kleinere Quadrat (9cm) und faltet das gerade Kreuz, um den Mittelpunkt zu finden. Jetzt faltet Ihr zwei gegenüberliegende Ecken zu diesem Mittelpunkt hin. Dreht das Blättchen so, daß diese Ecken oben und unten liegen und faltet die beiden anderen Ecken schräg nach oben, daß sie mit der oberen Kante abschließen. Nur noch umdrehen und Euer Becher ist fertig.

Für das Buch nehmt Ihr wieder das kleinere Quadrat (9cm), das faltet Ihr dann einfach einmal längs.

Seite 10:

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Und hier wird das kleinere Quadrat (9cm), das hier natürlich rot sein sollte, einfach aufgeklebt.



Der Text:

Inzwischen hat mir Beate (vielen Dank!!), die Kindergärtnerin ist und mit „ihren“ Kindern auch immer diese Geschichte nachbastelt, eine erweiterte Version zugeschickt. Leider konnte sie mir aber auch nicht sagen, wo die Geschichte herkommt und wer sie geschrieben hat. Die zusätzlichen Faltarbeiten, die in Ninas Geschichte nicht vorkommen, findet Ihr alle hier in der Bastelecke (Fenster, Schwein, Schwan, Frosch, Motorboot, Zauberquadrat).

Hier folgt der Text zum Kopieren oder Abschreiben. Die Absätze hinter den fettgedruckten Wörtern solltet Ihr dann so weit vergrößern, daß Ihr Eure Faltarbeit dazwischen kleben könnt.

Das kleine blaue Quadrat
Es war einmal ein kleines blaues Quadrat: Das war ganz traurig, denn niemand wollte mit ihm spielen. „Ach“, seufzte es, „wäre ich doch so schön schlank wie mein Bruder Rechteck oder so rund wie mein Vetter Kreis. Das machte Spaß! Hätt´ ich doch wenigstens die herrlichen Spitzen von meiner kleinen Schwester Dreieck. Damit könnte man wunderbar spielen. An mir ist aber auch gar ncihts Besonderes. Alle meine Seiten sind gleich lang - langweilig!“ Und gähnend legte es sich auf die Seite und schlief. Im Traum erschien ihm der Zauberer Funkelhut und sprach: „Warum bist Du so traurig, kleines Quadrat? Kann ich Dir helfen?“ „Oh, bitte schön, Herr Zauberer, laß mich nicht länger ein langweiliges blaues Quadrat sein. Bitte verwandle mich in ein lustiges, spitzes Dreieck!“ „Was heißt hier Dreieck?“, sagte der Zauberer, „ein Kopftuch sollst Du werden! Das kommt mir sehr gelegen. Ich verschenke dich an meine Freundin, die Hexe Wackelzahn. Vielleicht nimmt sie dann meine Einladung an, mit mir die alte Mühle am See zu durchstöbern. Ich will dort nach einem verborgenen Schatz suchen. Leider will die Hexe nicht mitkommen, weil es dort unten immer so windig ist.“ Im Nu verwandelte er das kleine, blaue Quadrat in ein leuchtendes Dreieck:

Dann nahm er Feder und Tinte und schrieb der Hexe Wackelzahn einen Brief:

„Liebe Freundin,“ schrieb er, „warte auf mich beim nächsten Vollmond an der alten Mühle!“ „Was soll das?“, rief die Hexe, als sie den Brief las. „Hab ich mir nicht im letzten Winter dort einen entsetzlichen Schnupfen eingefangen, den ich gar nicht mehr los werden ann?“ Und dann nahm sie zum dreizehnten Mal an diesem Tag ein sauberes Taschentuch: Nachdem sie tüchtig ihre lange Nase geputzt hatte - Hexen bracuhen dazu sehr viel Zeit - , war ihr erster Gedanke: „Was soll ich nur anziehen bei einem solchen Ausflug?“ Dann durchsuchte sie ihren Kleiderschrank:

Dort fand sie einen alten, abgetragenen Umhang:

„Das ist genau das Richtige“, dachte sie, „der hält schön warm!“ Sie probierte ihn gleich an. Dann schaute sie in ihren Spiegel:

Sie fand sich hinreißend schön, und schön wollte sie für ihren Freund ja unbedingt sein! Am Abend vor dem nächsten Vollmond briet die Hexe Wackelzahn einen dicken Fisch:

Als Nachtisch knabberte sie eine ganze Tafel Schokolade:

Dann schaute sie durch ihr Fenster:

Der Mond stand voll und rund am Himmel. Im Stall grunzte behaglich ihr Schwein:

Es war Zeit, sich auf den Weg zu machen. Erwartungsvoll schlich sie aus dem Haus:

Am See angekommen, überlegte sie, wie sie den Zauberer treffen könnte. „Setz dich auf meinen Rücken!“, sprach der Schwan:

„Oder hex dir doch einfach ein Ruderboot“:

quakte der Frosch:

„Die Idee ist gut…“, dachte die Hexe, aber sie mochte nicht gern rudern. Sogleich versuchte sie ihr Glück: „Hokupokus fidibus“ Schlangenbiß und Hasenfuß! Krötenkraut und Spinnenbein! Ein Segelschiff soll vor mir sein!“ Und im gleichen Augenblick schwamm vor ihr im Wasser ein großes Segelboot:

Damit segelte sie dem Zauberer entgegen. Da kam er auch schon angesaust. Er fuhr ein schnittiges Motorboot:

„Hallo, alte Freundin. Ich bin entzückt, dich zu sehen!“ rief der Zauberer Funkelhut. „Komm in meinen flotten Flitzer!“ „Nein, du fährst mir zu schnell. Dann spüre ich den kalten Nachtwind zu stark.“ entgegnete die Hexe. „Hab dich nicht so! Schau, was ich dir mitgebracht habe.“ Er schwenkte das Kopftuch. Da konnte die Hexe nicht widerstehen. Sie stieg in das Segelboot, und zusammen segelten sie zu der alten Windmühle:

„Uii…., ist das aber unheimlich hier!“, flüsterte die Hexe, „ich kann gar nicht richtig sehen.“ Sie schlichen vorsichtig in die Mühle. Es war ziemlich dunkel, und sie konnten sich nur mit Mühe zurechtfinden. Da stolperte die Hexe Wackelzahn über eine alte Truhe:

„Donner, Blitz und Wolkenbruch!“ Funkelhut, komm her! Schau her, was ich entdeckt habe. So hilf mir nur noch, den Deckel hochzuheben!“ In der Truhe fanden sie eine kostbare Vase:

Und einen wertvollen Becher:

Außerdem einige Goldstücke und wunderschön glitzernden Schmuck. Ganz unten lag ein verstaubtes Buch:

„Potztausend!“, staunte der Zauberer, „Hier ist ja ein Zauberquadrat aufgeklebt! Sieh nur die vielen Linien und Kniffe! Das muß der Schatz sein, den wir suchen. Wie sonderbar! Wie geheimnisvoll, dieses Zauberquadrat!“

Da erwachte unser kleines, blaues Quadrat aus seinem Traum und rieb sich die Augen. „Hab´ ich geträumt? Soll das alles, was ich gesehen habe, aus einem einzigen Quadrat zu falten sein? Dann steckt das ja alles in mir: das Kopftuch, der Brief, das Taschentuch, der Kleiderschrank, der Umhang, der Spiegel, der Fisch und sogar die Schokolade. Und dann noch das Fenster, das Schwein, das Haus, der Schwan, der Frosch, das Ruderboot, das Segelboot, das Motorboot, die Windmühle, die Truhe, die Vase und das geheimnisvolle Buch mit dem Zauberquadrat. Nun werde ich ganz bestimmt Kinder finden, die mit mir spielen und mich in all diese schönen Dinge verwandeln.“ Und vor lauter Freude und Aufregung wurde es leuchtend rot:

Fenster: faltet das gerade Kreuz (s. Grundtechniken). Das sieht aus wie ein Fenster. Das könnt Ihr dann noch schön anmalen, vielleicht mit Gardinen und Blumen, und vielleicht guckt ja auch jemand hinaus…

Zauberquadrat: aus einem Faltblatt werden nacheinander alles Figuren im Text noch einmal gefaltet und wieder aufgemacht. Das Blatt hat dann ganz viele Faltlinien. Streicht es ein bißchen glatt und klebt es ebenfalls auf.

bastelecke/basteln_minis/karton/faltseite/faltgeschichte.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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