Regenbogenkuchen

Diese Idee hat Heike aus Schottland mir zugesandt. Vielen Dank dafür! Ich habe sie für das Kuchenbüffet am Kommunionstag meiner Tochter Kerstin nachgebacken und kann sie nur wärmstens empfehlen! Die Wirkung ist einfach unbeschreiblich!!

Heike schreibt: „In einer Kranzform einen ganz normalen Rührteigkuchen backen, allerdings den Teig nach dem Anrühren in 3 oder 4 Portionen teilen und jede Portion mit einer anderen Lebensmittelfarbe einfärben, eine Portion kann auch „natur“ bleiben. Schön sind rot, grün und gelb. Dann wird gebacken und nach dem Erkalten den Kuchen einmal durchschneiden. Nein, nicht quer zum Füllen, einfach mittig durchtrennen. Diese beiden Hälften dann Boden an Boden zusammenkleben. Man kann Buttercreme nehmen (haßt meine Familie!) oder besser einfach eine farbige Zuckerglasur oder weiße oder braune Kuvertüre. Dann aus Puderzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren, wieder in Portionen teilen und verschieden einfärben und den Kuchen in Streifen damit bepinseln. Das Ganze heisst dann Regenbogenkuchen und kommt vor allem bei Mädchen gut an.“

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Na, das wollte ich doch ausprobieren! Und da meine Kerstin ein Regenbogenfan ist (welches Mädel ist das nicht??) und ich obendrein fand, daß ein Regenbogen ein schönes Symbol für einen Kommunionstag ist, hab ich losgelegt. Mein Grundstock war eine Backmischung für Zitronenkuchen. Ich habe den Teig normal angerührt, in vier Teile geteilt und je einen in blau, grün und rot eingefärbt. Unsere Lebensmittelfarben waren in Pulverform, und es genügte jedesmal wirklich nur ein bißchen, um den Teig komplett einzufärben. Geschmacksneutral sind die Farben natürlich auch! Den vierten Teil habe ich so belassen, er war ja ohnehin schon gelb. Dann habe ich die vier Teige in Schichten in eine normale Springform gegeben (eine Kranzform hatte ich nicht) und wie auf der Packung angegeben war, gebacken. Im Ofen kam dann die Überraschung: durch die Ofenhitze kam Bewegung in die Teigschichten, die dadurch richtig durcheinander gerührt wurden. Zuerst fand ich das schade, weil ich den Kuchen nach dem Aufschneiden gern längsgestreift gehabt hätte. Aber dann muß ich sagen, sah es doch gut aus, weil die Farben nicht völlig gemischt wurden, sondern der Kuchen nachher marmoriert wurde.

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Nach dem Erkalten habe ich dann 6 Schüsselchen mit Puderzuckerglasur angerührt - und in allen Regenbogenfarben eingefärbt. Dann habe ich den Kuchen mittig durchgeschnitten und auf seine Schnittflächen zusammengestellt. Die beiden Hälften habe ich mit weißer Puderzuckerglasur zusammengeklebt. Und dann wurde glasiert: rot - orange - gelb - grün - blau - violett waren die Streifen von außen nach innen (nur nicht vertun - die Zwerge wissen so etwas!! ;-)). Die Krönung war dann zum Schluß ein weißes Dekotäubchen, das ich oben in den Kuchen gesteckt habe. Mann, war das kitschig! Paßte aber irgendwie… LOL

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Die Gäste - vor allem natürlich die Kinder - waren auf jeden Fall einigermaßen beeindruckt. Dabei schmeckte der Kuchen wie normaler Zitronenkuchen!

September 2003

bastelecke/basteln_minis/essbares/regenbogenkuchen.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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