Bärenbrötchen

Bild15 Bild16 Die sind nett! Und lecker! Die Kinder werden begeistert sein (und vielleicht endlich mal was essen… sind Deine eigentlich auch so schlechte Esser? :-?)

Man nehme: - kommt darauf an, ob man es sich einfach machen will: Für die Bärenbrötchen auf dem Foto hab´ ich es mir einfach gemacht und eine Backmischung genommen, in dem Fall „Rakkers - zoete broodjes“ von Koopmans (die haben den Vorteil, daß die lustigen Eßpapieraugen schon direkt mit dabei sind), aber jede andere Backmischung für süßen Hefeteig tut es auch - ich weiß auch nicht, ob man die außerhalb Hollands kriegen kann. Oder man macht sich den Teig selbst. Dabei solltet Ihr einkalkulieren, daß die selbstgemachten Teige in der Regel länger gehen müssen - es gibt Backmischungen, die überhaupt keine Gehzeiten benötigen, die sind dann für den schnellen Hunger besser geeignet!

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Für selbstgemachten Teig brauchst Du z.B. 500g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Eßlöffel Zucker, 1/2 Teelöffel Salz, 1 Ei, knapp einen Viertelliter lauwarme Milch und 50 g lauwarme Butter . Dazu sind Augen aus Eßpapier der Clou - aber Rosinen tun´s natürlich auch! Bei Eßpapieraugen braucht Ihr noch Zuckerguß (1 Eßlöffel Puderzucker , ein Tröpfchen Wasser) und wenn Ihr die Brötchen schön golden haben wollt, solltet Ihr noch 1 Eigelb und 1 Eßlöffel Milch einplanen.

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Du verknetest alle Zutaten zu einem glatten Teig und läßt diesen ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen. Dann den Backofen auf 200°C vorheizen. Nun formst Du - oder Ihr - händchengroße Kugeln aus dem Teig. Einen Rest laßt Ihr übrig, aus dem werden ganz kleine Kügelchen geformt, etwa 2-3 cm im Durchmesser und immer drei pro Brötchen. Eine Kugel setzt Ihr immer etwas unterhalb der Mitte auf das Brötchen auf - das wird die Nase - die zwei anderen werden als Ohren links und rechts oben an die Seite des Brötchens gedrückt. Nun werden die Augen (wenn´s Rosinen sind) seitlich etwas oberhalb der Nase eingedrückt. Man kann nun die Brötchen noch mit verquirltem Eigelb mit Milch einpinseln, dann werden sie schön golden. Dann werden die Brötchen bei 200°C etwa 20 Minuten gebacken.

Eßpapieraugen werden nach dem Backen erst mit ein bißchen Zuckerguß aufgeklebt. Und wer keine so netten Eßpapieraugen kriegen kann, für den hat die Manu noch eine Idee:
„Ich habe gerade weitergestöbert und habe einen kleinen Tipp für die Eßpapier-Augen bei den Bärenbrötchen. Eßpapier kann man ja auch so kaufen und vielleicht mit einem Pinsel Speisefarbe so wie auf dem Bild aufpinseln. Müsste doch gehen, oder?“
Na, einen Versuch wär´s wert, meine ich! Danke für den Tip!

Guten Appetit!

Dez. 1999


Bild23 Eine kleine Variante zu den Bärenbrötchen sind die Schweinebrötchen - die passen gut zu einem Geburtstags- oder einem Neujahrsfest. Ich hab sie bei Maikes Bauernhofgeburtstag gemacht, aber die auf dem Foto stammen von meiner Freundin Uschi, die sie für ihre Tochter Laura gebacken hat. Auch sie werden ganz einfach modelliert, im Gegensatz zum den Bärcehn aber nicht kugelig gerollt, sondern ausgestochen: ein Kreis (Wasserglas) ist der Kopf, ein kleinerer (Schnapsglas) ist die Nase - nicht vergessen, die zwei Löcher reinzupieksen!! Ein weiterer kleiner Kreis wird halbiert und oben links und rechts als Ohren drangeklebt. Zwei Rosinen sind die Augen. Übrigens: wenn sie so schön goldbraun glänzen sollen, müßt Ihr die Schweinchen vor dem Backen mit gequirlter Eiermilch bestreichen.

März 2003

bastelecke/basteln_minis/essbares/barenbrotchen.txt · Zuletzt geändert: 2008/02/28 21:56 (Externe Bearbeitung)
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